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Binance verteidigt sich gegen Vorwürfe der Unterschlagung

Binance reagierte auf die jüngsten Anschuldigungen, dass es die Kryptowährung von einem Benutzer unterschlagen hätte. Die Börse distanzierte sich zu den Gerüchten und zeigte auf, dass es nach Vorgaben der südkoreanischen Strafverfolgungsbehörde gehandelt hat.

Binance wird beschuldigt Kryptofonds in Höhe von fast 860.000 US-Dollar von einem in der Ukraine ansässigen Benutzer unterschlagen zu haben. Am heutigen Donnerstag hat sich Binance nun offiziell zu dem Vorwurf geäußert.

Die Krypto-Börse gab zu, dass das Konto des Benutzers gesperrt wurde, erklärte jedoch, dass die Maßnahme nach einer Untersuchung der südkoreanischen Strafverfolgungsbehörde ergriffen wurde.

Binance handelte nach Anweisungen der südkoreanischen Strafverfolgung

Laut Binance verlor ein koreanisches Krypto-Projekt am 8. November 2018 3995 ETH, nachdem es Opfer eines Betrugs geworden war. Die Projektmanager meldeten den Vorfall der örtlichen Polizei. Die koreanischen Strafverfolgungsbehörden stießen dann auf einen Verdächtigen, dessen Identität nicht bestätigt werden konnte. Der Verdächtige verschaffte sich unbefugten Zugriff auf die internen E-Mails des Projekts und konnte einsehen, dass es eine Anfrage gestartet hatte auf Binance gelistet zu werden.

Der Verdächtige startete daraufhin einen Social-Engineering-Betrug. Er schickte im Auftrag von Binance E-Mails und versprach, den Token des Projektes gegen eine Gebühr aufzunehmen. Das betrogene Projekt schickte dem Verdächtigen etwa 10 Milliarden koreanische Won in Ethereum, was über 8,2 Millionen US-Dollar entspricht. Die südkoreanische Polizei stellte fest, dass ein Binance-Benutzer mit den Initialen BK einen Großteil der gestohlenen Gelder erhalten hatte. 

Am 18. Januar 2019 forderte die koreanische Polizei Binance auf, die betrogenen Kryptogeldmittel von BKs Konto an das Opfer zu überweisen, was das Unternehmen auch tat. Darüber hinaus informierte Binance „BK“, den Inhaber des verdächtigten Kontos, über die Anfrage der koreanischen Strafverfolgungsbehörden und empfahl, sich mit seiner örtlichen Strafverfolgungsbehörde in Verbindung zu setzen.

Die ukrainische Strafverfolgung wird involviert

Im April 2019 meldete sich eine ukrainische Strafverfolgungsbehörde im Namen des Benutzers bei Binance. Das Unternehmen erklärte den Vorfall und erfuhr, dass keine weitere Unterstützung erforderlich sei, was darauf hindeutete, dass die Behörde mit der Erklärung zufrieden war.

Binance betonte, dass es eng mit Strafverfolgungsbehörden weltweit zusammenarbeite und bereit sei, weitere Unterlagen vorzulegen. Aus der Stellungnahme geht hervor, dass Binance kooperiert, „um Betrug zu bekämpfen und diesen Fällen gerecht zu werden“.

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Daniel Badroosian
Daniel Badroosian
Daniel Badroosian ist seit 2016 in der Blockchain-Industrie aktiv und ist an verschiedenen Kryptoprojekten beteiligt gewesen. Als Blockchain Advokat berät und informiert er zu jeglichen Themen über Bitcoin, Blockchain und co.
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