Donnerstag, Oktober 29, 2020
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EU will bis 2024 neue Blockchain-Richtlinien einführen

Die europäische Union möchte laut einem geleakten Bericht in den nächsten vier Jahren ein rechtlichen Rahmen für ein Blockchain Ökosystem aufbauen.

Die Europäische Union wird in den nächsten vier Jahren neue Regeln einführen, die einen einheitlichen Währungsmarkt einführen könnten, der grenzüberschreitende Zahlungen mittels der Blockchain-Technologie erleichtern würde, so Dokumente aus einem geleakten Bericht.

EU möchte Regelung Blockchain Ökosystem

Laut Reuters stellen die beiden Dokumente, die aus dem durchgesickerten Bericht zitiert werden, einen Gesetzesentwurf dar, der bestehende Regeln klären und neue entwickeln würde, um bestehende Schlupflöcher zu schließen.

Es wird erwartet, dass dieser Prozess innerhalb der nächsten vier Jahre stattfinden wird, da die EU bestrebt ist, sich mehr auf ein bargeldloses System umzustellen.

Die Länder in der EU haben immer noch einen höheren Prozentsatz an Bargeldtransaktionen mit über 70%. Diesen Trend will die EU mit der Entwicklung eines Ökosystems zur bargeldlosen Zahlung verringern. Die Coronavirus-Pandemie hat auch die Nachfrage nach bargeldlosen Zahlungen beschleunigt.

Die EU möchte sicherstellen, dass der Prozess des Datenaustauschs innerhalb des Finanzsektors erheblich erleichtert wird.

Es wird auch erwartet, dass Kontrollen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Identitätsdiebstahl durchgeführt werden, um neuen Kunden den Einstieg in die Nutzung von Finanzdienstleistungen zu erleichtern.

Eigene Digitalwährung auf der Tagesordnung

Ein Bereich, der Kontroversen ausgelöst hat, ist der Ruf nach einer universellen regionalen digitalen Währung. Die Ankündigung von Facebook-Libra und das Experiment mit Stablecoins durch mehrere Länder hat die Aufmerksamkeit auf eine zentralisierte, von der EU kontrollierte Digitalwährung gelenkt.

Gegenwärtig wird von verschiedenen europäischen Regierungen an einem digitalen Euro geforscht, und dies wurde auch in dem durchgesickerten Bericht vorgeschlagen, wobei von einzelnen Ländern erwartet wird, dass sie Kryptowährungen über ihre Banken einführen.

Das Dokument verwies auch auf die Vorteile von Sofortzahlungen gegenüber traditionellen Überweisungen und untersuchte die Suche nach Alternativen zu Zahlungsverarbeitungsgiganten wie MasterCard und Visa.

Die Europäische Union wird sich auch mit den Auswirkungen der Gebühren befassen, die den Verbrauchern für Sofortzahlungen auferlegt werden, wobei geplant ist, diese auf ein Niveau unterhalb der regulären Überweisungen zu begrenzen.

Es wird erwartet, dass Sofortzahlungssysteme bis Ende 2022 die Norm sein werden und die vollständige Digitalisierung bis 2024 umgesetzt sein wird.

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Textnachweisbtcmanager
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim
Furkan Yildirim ist Gründer von CoinCheck TV und ist seit 2017 auf dem Krypto-Markt tätig. Vor allem auf seinem Youtube-Kanal versorgt er die Community mit interessanten Informationen durch technische Analysen, fundamentale News und Tutorials.
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