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Steckt Craig Wright hinter dem Mt. Gox Hack im Jahr 2014?

Es gibt erneut skurrile Entwicklungen um Craig Wright. Seine Anwälte setzen Schreiben aus, aus denen hervorgeht, dass ihm zwei Bitcoin-Adressen gehören, die wiederum mit dem Mt. Gox Hack zu tun haben.

Laut Samson Mow, Chief Strategy Officer von Blockstream, haben die Anwälte von Craig Wright Schreiben bezüglich der Tulip Trading Limited von Craig Wright verschickt, aus denen hervorgeht, dass der Zugang zu zwei der Bitcoin-Adressen von Wright gefährdet ist.

Diese rätselhafte Behauptung findet inmitten eines Rechtsstreits zwischen Wright und dem Nachlass von Kleiman statt, in dem Wright behauptet hat, er sei Satoshi Nakamoto, Erfinder von Bitcoin, aber dem Nachlass von Kleiman nicht die 1,1 Millionen Bitcoin zahlen wird, auf die sie sich berechtigt fühlen.

Craig Wright beteiligt am Mt. Gox Hack?

In dem Schreiben heißt es, dass Wrights Tulip Trading Bitcoin in zwei Adressen besitzt, die als „1Feex“ und „12ib7“ bekannt sind und 79.957 BTC und 31.000 BTC enthalten. Am oder um den 5. Februar 2020 wurde der Zugriff auf diese Adressen offenbar während eines Hacks von Wrights Computernetzwerk beeinträchtigt. Daten aus der verschlüsselten Datei im Netzwerk und Informationen zum Verschlüsseln der Datei wurden gestohlen und dann aus dem Netzwerk gelöscht.

Die in London ansässige Anwaltskanzlei SCA Ontier teilte mit, dass Bitcoin von diesen Adressen wiederhergestellt werden sollten, und jede Bewegung in diesen Adressen würde einen „Verstoß“ gegen das Eigentum und die Rechte von Tulip darstellen.

https://twitter.com/Excellion/status/1271468034931036160?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1271468034931036160&ref_url=https%3A%2F%2Fcryptopotato.com%2Fwas-craig-wright-behind-the-mt-gox-hack-in-2014%2F

Jede Unterstützung oder Untätigkeit einer Partei im Zusammenhang mit der Verlagerung der Gelder von den beiden Adressen wäre ein weiterer „Verstoß“ gegen das Eigentum und die Rechte von Tulip. Das Schreiben endete damit, dass Wrights Anwälte erneut behaupteten, Tulip besitze das Recht auf den Namen „Bitcoin“ und die Bitcoin-Datenbank.

Hier beginnt die Kontroverse

Der leitende Monero-Entwickler Riccardo Spagni wies darauf hin, dass der Adresse „1Feex“ einige der gestohlenen Mt. Gox-Gelder gesendet wurden, was bedeutet, dass Wright gerade zugegeben hat, dass er eine Rolle beim Hack von rund 80.000 BTC vom Mt. Gox gespielt hat.

Entweder könnte Wright zugeben, dass er Bitcoin gestohlen hat, oder seine Aussage zurückziehen und sagen, dass er die Münzen überhaupt nicht besessen hat und laut Spagni nicht wirklich Satoshi ist.

Craig Wrights frühere Widersprüche

Dieses Netz von Widersprüchen findet sich inmitten weiterer Aktualisierungen im Craig Wright-Prozess, in dem er beispielsweise in seiner rechtlichen Stellungnahme vom 16. März 2020 sagte, dass er bereits 2006 ein iPhone verwendet habe, als iPhones im Juni 2007 veröffentlicht wurden.

Wrights Ph.D. These und Doktortitel wurden auch im Mai in Frage gestellt, als sich herausstellte, dass viele Teile seiner These plagiiert waren.

Wenn er jedoch auf Anschuldigungen rund um den Mt. Gox Hack antworten möchte, können seine Aktionen einen erheblichen Einfluss auf den BSV-Preis haben.

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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim
Furkan Yildirim ist Gründer von CoinCheck TV und ist seit 2017 auf dem Krypto-Markt tätig. Vor allem auf seinem Youtube-Kanal versorgt er die Community mit interessanten Informationen durch technische Analysen, fundamentale News und Tutorials.
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