Donnerstag, November 26, 2020
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War Ripple Opfer einer Erpressung?

Ripple Labs, der Zahlungsdienstanbieter für digitale Assets von XRP, wurde vor drei Jahren von Erpressern kontaktiert. Die vermeintlich geforderte Summe lag bei 5 Millionen $XRP.

Dokumente des Freedom of Information Act zeigen, dass eine nicht identifizierte Person Ripple am 19. Oktober 2017 per E-Mail benachrichtigt hat und das Unternehmen hinter der großen Kryptowährung erpressen wollte bzw. erfolgreich getan hat.

Die Büros des Federal Bureau of Investigation (FBI) in San Francisco und Canberra, Australien, untersuchten den Erpressungsversuch vom 23. Oktober 2017 bis zum 20. April 2018 gemäß den Dokumenten. In den Dokumenten wird nicht auf das vermeintliche Video des Erpressers eingegangen. Außerdem wird nicht geklärt ob die geforderte Summe bei 5 Millionen XRP lag und ob diese von Ripple gezahlt worden ist.

Ripple Erpresser unauffindbar

Der Fall wurde abgeschlossen, nachdem die Rückverfolgung erhebliche Probleme aufzeigte. So hatten die Ermittler nur eine E-Mail-Adresse und eine IP-Adresse, um den Erpresser aufzuspüren. Mit den vorliegenden Informationen und Mitteln konnte weder ein Computer noch ein Online-Fingerabdruck eines Smartphones aufgespürt werden.

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Auf die Frage nach den Videos und der Zahlungsanforderung antwortete Ripple nicht und das FBI lehnt jegliche Kommentar ab.

Ripple ist ein Unternehmen in Privatbesitz, das 2012 von Chris Larsen und Jed McCaleb, dem Gründer der konkurrierenden virtuellen Währung Stellar, mitbegründet wurde, plant einen Börsengang und war vor zwei Jahren Gegenstand intensiver Marktspekulationen, als die Preise für XRP und Bitcoin (BTC) ) im Tandem zu historischen Höhen geschossen waren.

Der Marktrummel hat im Jahr 2018, zu einem Rekordjahr für Tausch-Hacks und andere Verbrechen geführt, die auf Kosten der Kryptowährungsunternehmen durchgeführt wurden.

Ripple wird von Andreesen Horowitz, Google Ventures, Lightspeed Venture Partners, Pantera Capital, Accenture, CME Group und IDG Capital sowie von Banken finanziert, die Apps über ihr Zahlungsprotokoll gelegt haben, darunter Santander, SBI Holdings und Standard Chartered.

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TextnachweisCoindesk
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Daniel Badroosian
Daniel Badroosian
Daniel Badroosian ist seit 2016 in der Blockchain-Industrie aktiv und ist an verschiedenen Kryptoprojekten beteiligt gewesen. Als Blockchain Advokat berät und informiert er zu jeglichen Themen über Bitcoin, Blockchain und co.
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